BDS fordert Rücktritt der UBS-Exponenten Peter Kurer und Marcel Rohner

UBS-Verwaltungsratspräsident Peter Kurer hat gegenüber der Öffentlichkeit explizit eingeräumt, dass die UBS Beihilfe zu Steuerbetrug geleistet hat.

Mit der fügsamen Herausgabe von Kundendaten hat die UBS sich und die kriminellen Elemente in den eigenen Reihen der weiteren Strafverfolgung in den USA entzogen. Zu diesem Zweck ist die UBS nicht davor zurückgeschreckt, das Bankgeheimnis zu opfern und eigene Kunden zu verraten.

Der ehemalige Chefjurist Peter Kurer musste wissen, dass sich die UBS, ausgestattet mit einer Banklizenz in den USA, an die dort geltende Gesetzgebung zu halten hat. Sowohl dem VR-Präsident wie auch dem ehemaligen Private Banking-Chef und heutigen CEO Marcel Rohner mussten die kriminellen Machenschaften in den USA bekannt sein. Somit sind sie zumindest Mitwisser.

Mit der Duldung krimineller Handlungen zugunsten von Steuerbetrügern und mit der kopflosen Herausgabe von Kundendaten unter Verletzung des Bankgeheimnisses hat die UBS dem Ansehen des Finanzplatzes Schweiz massiven Schaden beigefügt.

Die reumütig vorgetragene Einsicht, dass die UBS schwere Fehler gemacht habe, reicht nicht aus. Peter Kurer und Marcel Rohner haben die volle Verantwortung für die unverzeihlichen Fehlleistungen zu übernehmen und ihre Sessel zu räumen.

Der BDS verlangt im Weiteren, dass die Finanzmarkt-Aufsichtsbehörde FINMA endlich aktiv wird. Die FINMA darf nicht weiter wie eine willfährige Befehls­empfängerin der UBS agieren, sondern hat gegen die offensichtlichen krassen Missstände bei der UBS entschieden einzuschreiten.

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