Voranschlag 2014: Frauenfeld lebt über den Verhältnissen

Der Voranschlag 2014 schliesst wie gewohnt mit einer schwarzen Null ab. Eingerechnet sind dabei Abschreibungen von lediglich 2.4%. Ein derart tiefer Abschreibungsssatz ist Betrug an der nächsten Generation und wird vom Bund der Steuerzahler verurteilt.

Der Bund der Steuerzahler Frauenfeld ist besorgt über die schlechte finanzielle Lage der Stadt Frauenfeld. Das prognostizierte Ausgabenwachstum liegt mit 3.9% um einiges höher als das Wachstum der Steuereinnahmen. Das führt dazu, dass weniger Mittel für Abschreibungen vorhanden sind. Bezahlen wird diese fahrlässige Politik die nächste Generation – wenn einst Mittel für Investitionen fehlen.

BDS Frauenfeld fordert Sparprogramm

Frauenfeld lebt über seinen Verhältnissen. Die logische Konsequenz muss zwingend ein Sparprogramm sein. Der Gemeinderat ist jetzt in der Verantwortung, die Finanzen fürs 2014 ins Lot zu bringen und entsprechende Sparbemühungen zu unternehmen. In der vorliegenden Form ist der Voranschlag 2014 für den Bund der Steuerzahler nicht akzeptabel.

Ja zur Initiative „200 000 Franken sind genug“

Aufgaben müssen überprüft und es muss gespart werden. Gerade in einer solchen Situation ist es angebracht, dass die Exekutive mit gutem Beispiel vorangeht. Und ihre fürstlichen Gehälter auf ein anständiges Mass reduziert werden. Darum kämpft der Bund der Steuerzahler für ein Ja zur Initiative „200’000 Franken sind genug“ und lehnt den Gegenvorschlag entschieden ab.

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